Hl. Georg
Gedächtnis des hl. Georgs des Siegeszeichenträgers
Gefeiert am 23. April

 


Der hl. Georg der Siegeszeichenträger wird als Märtyrer hoch verehrt. Die älteste Erwähnung Georgs stammt vom Kirchenvater Eusebius (+339). Er berichtet knapp von seinem Tod als Märtyrer. Hierbei wird sein Todesdatum genannt, der heutige Namenstag des Heiligen. Schon bald bildeten sich Legenden, die von unterschiedlichen Daten und Ereignissen berichten, jedoch als Kern der Aussage die Grausamkeit der Folter und die Überwindung der Qualen Georgs durch seinen Glauben haben. Der hl. Georg wehrte sich gegen die Verfolgung und Diskriminierung von Christen, weshalb er verschiednene Foltern unterzogen wurde. Er überlebt jedoch einige davon, bis zu seinem selbst angekündigten Ende.

In der Orthodoxen Kirche wird Georg heute besonders verehrt. Aber sogar im Islam hat man Achtung vor dem hl. Georg, der dort als Prophet gilt, der den christlichen Glauben verkündete.