Ikone der Auferstehung
Pas'cha - Ostern: das Fest der Feste

 

"Christus ist erstanden von den Toten, er hat den Tod durch den Tod zertreten und denen in den Gräbern das Leben geschenkt!"

Die Zeit von der Osternacht bis zum Vorabend von Himmelfahrt Christi trägt österlichen Charakter. Sie gibt den Gläubigen Gelegenheit, immer tiefer einzudringen in das Mysterium der Auferstehung des Herrn. In der Liturgie werden Antiphone und Troparien von Ostern  gesungen. Es wird in dieser Zeit nicht gekniet und es werden weder große noch kleine Metanien gemacht.
Die Gebetszeiten beginnen mit dem dreimal gesungenen Ostertropar.

Ikone des Engels am leeren Grab
Die Gläubigen begrüßen sich mit dem Ostergruß.

Die Osterzeit im engeren Sinne des Wortes umfasst die acht Tage vom Ostersonntag bis zum Sonntag des Anti-Pas’cha (Thomassonntag) und schließt die Lichte Woche der Erneuerung ein. In dieser Zeit bleiben die Türen der Ikonostase geöffnet und die Vorhänge zurückgezogen. Anstelle der kleinen Horen (Stundengebet) wird das Österliche Stundengebet gehalten.
„Pas‘cha“ heißt „Übergang“ vom Tod zum Leben, von der Finsternis zum Licht. Dieser Übergang geschieht mit der Auferstehung unseres Herrn und Erlösers für alle, die an ihn glauben und durch die Taufe mit ihm ein Leib sind. Im Orthros des Ersten Sonntags nach Ostern, des Ostersonntages, erfolgt die erste öffentliche Verkündigung der Auferstehung des Herrn.