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Hl. Gregor Palamas
2. Sonntag der Fastenzeit - Hl. Gregor Palamas

 

Auch der zweite Fastensonntag bringt das Mysterium der Schau Gottes zur Sprache. An ihm wird des Erzbischofs von Thessaloniki Gregorios Palamas (gest. 1359) gedacht, weil sein Sieg gegenüber den byzantinischen Humanisten im sog. Hesychastenstreit (1341 -1351) als zweiter Sieg der Orthodoxie gewertet wurde.
So steht also auch dieses Gedächtnis in keinem genuinen historischen Zusammenhang mit der Fastenzeit, sondern ist dieser sekundär zugewachsen. Aber wo könnte man angemessener des Vaters gedenken, der die Wirklichkeit der Schau Gottes verteidigt hat, als in der Fastenzeit. Von ihm geht auch heute die Ermutigung aus, die Mühen des Gebetes nicht zu scheuen, auf dessen äußere Formen zu achten und sich immer mehr dem göttlichen Licht aufzuschließen.
Das Evangelium dieses Sonntags redet von der Lähmung des Menschen durch die Erbsünde und von der Sündenvergebung, die der glaubenden Gemeinde durch Christus zuteil wird. Taufe und Buße kommen damit wieder-um in Blick. Die Epistel unterstreicht den Ernst der Umkehr und Hinwendung zum österlichen Heil.

Tropar, 8. Ton
Leuchte der Orthodoxie, Stütze und Lehrer der Kirche, Schmuck der Mönche, unbezwingbarer Heerführer der Theologen, Wundertäter Gregorios, Ruhm von Thessaloniki, Künder der Gnade, erbitte für uns alle die Errettung unserer Seelen.

Kondak, 8. Ton
Der Weisheit heiliges und göttliches Werkzeug, der Theologie glänzende Posaune, einstimmig besingen wir dich, Gottesredner Gregorios, Geist bist du und trittst vor den Ersten Geist, so leite zu Ihm unseren Geist, Vater, hin, damit wir rufen: Freue dich, Künder der Gnade!

 

 


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