Patriarch Ilia
Patriarch Ilia

Patriarch Ilia wurde 1933 geboren und ist seit 1977 Erzbischof von Mzcheta-Tibilissi, seit 2010 zudem Metropolit von Bitschwinta und Zchum-Abchasien und Katholikos-Patriarch von ganz Georgien.

Kurzbiographie:
www.wikipedia.org

 

Das Patriarchat von Georgien

Informationsseiten: www.wikipedia.org, www.pro-oriente.at

 

Eckdaten des Patriarchats von Georgien:

Das Patriarchat umfasst 38 Diözesen und etwa 4 Millionen Gläubige und hat seinen Sitz in Tiflis.

Es ist anzunahmen, dass es bereits vom 1. bis zum 3. Jahrhundert christliche Gemeinden in Georgien gab. Schon Irenäus von Lyon erwähnte im 2. Jahrhundert Christen im südlichen Kaukasus.
Die Wurzeln der georgischen Kirche sollen auf die Apostel Andreas, Simon Zelotes und Matthias zurückgehen. Aus dem 4. Jahrhundert ist bekannt, dass der aus dem westlichen Georgien stammende Bischof Stratophilos von Pityounta (heute Pizunda, Abchasien) am Ersten Konzil von Nizäa (325) teilnahm.

Ab den 20er Jahren des 4. Jahrhunderts unterstand die orthodoxe Kirche in Iberia dem Patriarchat von Antiochien. 487 gewährte das Patriarchat der iberischen Kirche das Recht der Selbstregierung.
Zu Beginn des 11. Jahrhunderts, als Georgien sich staatlich vereinigte, wurde ihm der Rang eines Patriarchen zuerkannt.
1811 schaffte die russische Regierung Autokephalie und Patriarchat der georgischen Kirche ab und unterstellte die georgische Kirche dem russichen Synod. Am 12. März 1917 erklärte sich die georgische Kirche für unabhängig. 1943 erkannte das Moskauer Patriarchat die Unabhängigkeit der georgischen Kirche an. Das Ökumenische Patriarchat bestätigte die Autokephalie und den Patriarchen 1989 rückwirkend.